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Dačice

ist das natürliche Zentrum des östlichsten Teiles der Südböhmischen Region. Die Stadt hat nicht nur eine vorzügliche Lage, sonderDačicen sie verfügt auch über ein hervorragendes Angebot an Dienstleistungen. Als eine der ältesten Städte am Fuβ der Böhmisch Mährischen Höhe bietet sie ihren Besuchern auβer der ruhigen Umwelt auch interessante Denkmäler. Dačice ist von einer zauberhaften Landschaft umgeben, die ideale Bedingungen zum Wandern und Rad fahren bietet. Der nahe Űbergang nach Ősterreich, die Nähe des Naturparks Česká Kanada („Tschechisches Kanada“), das touristische Gebiet Podyjí und umliegende denkwürdige Orte unterstreichen die Attraktivität der Stadt und der Umgebung.

Geschichte

Die Stadt Dačice befindet sich nahe der Grenzen von Böhmen, Mähren und Ősterreich.  Die erste schriftlichRenaissanceturme Aufzeichnung stammt aus dem Jahr 1183. Ursprünglich eine fürstliche, an der Kreuzung der Handelswege aus Böhmen nach Ősterreich liegende Gemeinde, knüpfte an eine frühere Besiedlung an. Im Laufe des Siedlungsprozesses in diesen Teilen von Westmähren stieg auch die Bedeutung der Stadt Dačice. Die alte slawische Siedlung an der Furt über die Dyje veränderte sich in ein Marktdorf. Im Jahre 1377 erhielt Dačice die Stadtprivilegien.

Das Geschlecht Krajíř von Krajk, das aus Kärnten stammte, gewann im Jahre 1459 die Herrschaft von Dačice. Gerade unter diesen Herren erreichte die Stadt ihren göβten Aufschwung. Mit der Renaissance begann der Höhepunkt von Handwerk und Architektur. Die Bürger von Dačice begannen, prachtvolle Häuser zu bauen. Im 16. Jahrhundert luden die Herren Krajíř italienische Baumeister ein, die sich hier ansiedelten und mit ihrem Werk die gotische Stadt in eine Renaissancestadt umzuwandeln. Die Häuser bekamen Renaissancegiebel. Es entstanden das neue Rathaus, die beiden Schlösser, der Kirchturm des heiligen Laurentius, und rund um das Schloss wuchs ein neues Stadtviertel empor.

Eine weitere bedeutende Bauepoche von Dačice stellte das Barock dar. Das Ende des 17. Jahrhunderts Staatschlossbrachte allerdings groβe Katastrophen mit sich. Zuerst wurde die Stadt von der Pest und später von mehreren Bränden heimgesucht, die die Vernichtung ihrer Rennaissance- und Barockgestalt verursachten. Zu den bedeutendsten erhaltenen Barockdenkmälern gehӧren das Areal des Franziskanerklosters mit der Kirche des heiligen Antonius von Padua, die Statuengruppe der Jungfrau Maria vor dem neuen Schloss, die Friedhofskapelle des heiligen Rochus und die heilige Laurentius Kirche mit dem dazugehӧrigen Turm, der die Dominante der Stadt bildet.

Das Jahr 1843 brachte der Stadt eine Weltpremiere. Der Direktor der damaligen Zuckerfabrik erfand hier die Herstellung des Würfelzuckers, der in einer verbesserten Form bis heute in der Welt benutzt wird. Über diese Erfindung erzählt eine ständige Exposition im Stadtmuseum und in der Galerie. Der Würfelzucker hat in Dačice sogar ein kleines Granitdenkmal, das in der Nähe vom Zentrum steht und zu den meist touristisch aufgesuchten Punkten gehӧrt.

GegenwartSchnitzersymposium

Das gegenwärtige Dačice ist eine moderne Stadt. Hier befinden sich zahlreiche Geschäfte, Banken, kleine und grӧβere Firmen, Grund-  und Mittelschulen, ein Freibad, eine moderne Sporthalle, ein Stadion und weitere Kultur- und Sporteinrichtungen. Die Stadt achtet auf ihr Kulturerbe. Ihr Zentrum wurde im Jahr 1990 zur Stadtdenkmalzone erklärt und der Erneuerung von Baudenkmälern werden planmäβige Pflege und Aufmerksamkeit gewidmet. Kulturelle und sportliche Veranstaltungen locken auch die Besucher an. Regelmäβig finden musikalische und historische Feste, das bildhauerische Symposium, traditionelle Jahrmärkte und Theaterfestivals statt.